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Girokonten für Minderjährige

Im Bereich des Finanzwesens machen es sich zahlreiche Kreditinstitute zur Aufgabe vor allem Minderjährige an den aktiven Zahlungsverkehr heranzuführen. Ziel ist es das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Geld sowie die hieraus resultierende Selbstständigkeit der Minderjährigen zu fördern.

Die Einrichtung eines sogenannten Jugendkontos ist mit der Erlangung der eingeschränkten Geschäftsfähigkeit möglich. Diese eingeschränkte Geschäftsfähigkeit beginnt in der Bundesrepublik Deutschland mit sieben Jahren und ist durch den Gesetzgeber eindeutig definiert. Da es sich jedoch bei der Eröffnung von Girokonten für Minderjährige stets um ein Rechtsgeschäft handelt, ist die Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter unabdingbar. In Bezug auf die Kontoführungsgebühren gilt es, die jeweiligen Anbieter von Girokonten für Minderjährige sorgfältig miteinander zu vergleichen.

Weniger ist oft mehr

Vor allem namhafte Kreditinstitute bieten die Kontoführung unentgeltlich an. Dennoch kommt es nicht selten vor das die Kontoführung mit einem Jahresbeitrag von bis zu 5 Euro zu Buche schlägt. Um den Kontoinhabern in Bezug auf die Verfügungsgewalt über das eigene Vermögen ein Höchstmaß an Flexibilität bieten zu können, verfügen die sogenannten Jugendkonten über dieselben Funktionen wie herkömmliche Girokonten. So ist es beispielsweise möglich, Überweisungen zu tätigen oder Daueraufträge zu erstellen. Eine Bargeldauszahlung an Geldautomaten erfolgt stets auf Basis des vorhandenen Guthabens und im Rahmen eines zuvor festgelegten Verfügungsrahmens. Dieser tägliche Verfügungsrahmen liegt je nach Kreditinstitut zwischen 50 Euro und 100 Euro. Für größere Bargeldabhebungen ist es zwingend notwendig das der Minderjährige zusammen mit den gesetzlichen Vertretern in der Filiale vorstellig wird. Eine schriftliche Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter wird von den Beamten am Geldschalter in der Regel nicht akzeptiert.

Vorsicht vor falschen Versprechungen

Um die Attraktivität von Kapitalanlagen zu erhöhen, wird das Vermögen der Minderjährigen in der Regel mit bis zu einem Prozent verzinst. In Bezug auf die Wirksamkeit von abgeschlossenen Rechtsgeschäften gilt stets die deutsche Rechtssprechung. Sollte der Kontoinhaber beispielsweise einen Geldbetrag von seinem Konto abgehoben haben welcher über dem täglichen Verfügungsrahmen liegt gilt dieses Rechtsgeschäft bis zur Zustimmung der gesetzlichen Vertreter als schwebend unwirksam. Bleibt die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter aus, wird der Vorgang rückabgewickelt.

 
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